Tagebuch: Wanderungen, Reisen und Veranstaltungen

Hier sehen Sie Bilder und Beschreibungen zu unseren Erlebnissen der vergangenen Tage.

 

Vor-Osterwanderung am 7. April 2019

Acht Wanderer machten sich auf den Weg zu der ca. 20 km langen Wanderung bei Sonnenschein und blauem Himmel. Start war am Hans-Thoma-Platz in Handschuhsheim.

An der Tiefburg vorbei ging es ständig steigend die malerische Mühltalstraße entlang bis zum Turnerbrunnen. Von hier durch das wildromantische Mühlbachtal mit einigen Brunnen am Wegesrand. In diesem Tal klapperten einst bis Ende 1800 noch sieben Mühlen. Heute ist es ein Naherholungsgebiet zum Entspannen und Genießen. In einer Hütte am Talende gab es eine kurze Rast, bevor es nochmals etwas steil bergauf ging bis zum höchsten Punkt für heute (ca. 460 m) zu den »Sieben Wegen«. Von hier gehen 7 Wege ab in alle Richtun­gen, auch zum Weißen Stein. Wir nahmen einen davon und wanderten jetzt weiter am Hohen Nistler vorbei in Richtung Dossenheim. Der Weg verlief teilweise auf dem Burgensteig, auf abwechslungs­reichen und kurvenreichen Wegen der Schauenburg entgegen, unserem Ziel zur Mittagsrast. Die Sicht ins Tal von der Burg zeigte sich nicht von ihrer besten Seite, man sah im Dunst eine Menge mit Plastikfolie bedeckte Felder.

Über Burgensteig, Blütenweg und Strahlenburg ging es dann hinab nach Schriesheim zu einem Erfrischungstrunk im Café am Markt. Nun dauerte es nur noch etwa 45 Minuten bis zur Alten Villa. Die Blütenpracht unterwegs nach Leutershausen war nochmals ein Highlight. Wir erreichten um 15 Uhr die Villa zu Kaffee und Kuchen. Die Tische waren wunderschön österlich dekoriert und einige Nichtwanderer waren auch bereits da. Vielen Dank an unsere Wanderführerin Frau Helga Schröder!

Parallel zur großen Wanderung wurde noch eine zweistündige Tour angeboten, die Walter Kühnle führte. Start war am Neuen Rathaus. Mit neun Wan­derern ging es am Marbacher Hof vorbei, durch die Zimmermanshohl zur Jägersruh mit dem schönen Ausblick in die Ebene. Weiter den Margarethenruh­weg zum OWK-Pavillon und zum Kehrrang. Zurück ging es dann über den Zinkenbergweg und den Burgunderweg in die Alte Villa. Danke an den Wanderführer.

 

 

Zweite Etappe der Blütenweg-Wanderung am 30. März 2019

Die Blütenwegwanderung des OWK Leutershausen am 30. März war sehr facettenreich. 15 Wanderer starteten in Hemsbach am Mühlweg bei herrlichem Sonnenschein. Es ging gleich bergauf zum Einstieg des Blütenweges. Der Abschnitt nördlich von Wein-heim war besonders schön mit ständig wechselndem Gelände, mit Weinhängen, kleinen Streuobstwiesen und Gärten, einem urwaldartigen Waldabschnitt und kleinen Schluchten. Dazwischen boten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Bergstraßenorte; die Fernsicht auf Vogesen und Pfälzer Berge verschwand jedoch leider im Dunst.  Ebenso abwechslungsreich gestaltete sich der Weg, von schmalen Pfaden bis zu asphaltierten Strecken. Es ging stetig bergauf und bergab mit einigen ebenen Abschnitten. Der letzte Anstieg war in Weinheim über den alten Friedhof St. Peter hinauf zur Burgruine Windeck, dabei waren 151 Stufen zu überwinden. Von der Burg aus ging es dann bergab in die Stadt ins "Woinemer Brauhaus" zu einem kühlen Bier und einer Mahlzeit. Alle Teilnehmer waren begeistert. Im nächsten Jahr folgt die dritte Etappe des Blütenwegs von Hemsbach nach Heppenheim.

Winterfeier am 20. Januar 2019 im Gasthaus "Zum Löwen"

Nach der Begrüßung der 1. Vorsitzenden Gisela Beer eröffnete die Gitarrenräuber Bänd von der Musikschule Schriesheim unter der Leitung von Herrn Schotsch unsere Winter- feier. Die  jungen Künstler begeisterten die anwesenden Wanderfreunde mit Stücken aus den 60er Jahren und durften sich über großen Applaus freuen. Nach einem von Ingrid Pfliegensdörfer vorgetragenen Gedicht über den "Doktor Wald", geschrieben vom Förster Helmut Dagenbach, stimmten die Mitglieder und Gäste das Lied  "Auf, du junger Wanders-mann" an - begleitet von der Gitarrenräuber Bänd -, bevor sie ein weiteres Mal ihr Unwesen trieb und danach mit ihrer "Beute" von dannen ziehen konnte. Für viel  Gelächter sorgte der Sketch "im Reisebüro", den Evi Pfefferle und Susanne Kehl mit viel Humor und Witz spielten. Eine anspruchsvolle, schwäbische! Rentnerin (Evi Pfefferle) ließ sich im Reisebüro über einen preiswerten und mit allem Komfort ausgestatteten Urlaub beraten. Zahllose Reiseziele wurden vorgeschlagen, jedoch konnte die Reisefachfrau (Susanne Kehl)  die Kundin nicht zufrieden-stellen. Das Ende vom Lied war, dass die Rentnerin das Reisebüro verließ und sich bei der Krankenkasse eine Kur verschreiben lassen wollte. Mit dem Lied "Wohlauf in Gottes schöne Welt" endete ein kurzweiliger Nachmittag.