Unsere Wanderungen und Veranstaltungen im Jahr 2020

Rückblick auf die letzte Tageswanderung in diesem Jahr – am 24. Oktober 2020

 

Die letzte Tageswanderung begann am Schriesheimer Hof in Wilhelmsfeld und wurde vom Revierförster Walter Pfefferle geführt. Der erste und einzige Anstieg an diesem Tag führte zum Teltschikturm. Einige Teilnehmer stiegen die 192 Stufen in die Höhe. Die Aussichtsplattform befindet sich auf etwa 35 m Höhe und bietet einen 360°-Rundblick.

An diesem Morgen war die Sicht noch etwas eingeschränkt. Es lagen Nebel über den bewaldeten Hängen. Ab und zu blinzelte die Sonne durch die Wolkenlücke und gab den Blick frei auf Wilhelmsfeld, ins Tal nach Altneudorf und das Schriesheimer Tal. Weiter ging es, immer leicht bergab in Richtung Schriesheim, auf einem bisher noch unbekannten Weg. Der Wald präsentierte sich in seinen schönsten Herbstfarben von gelb bis rot. Gelblich gefärbtes Gras, Farn und wunderschöne Fliegenpilze säumten den Weg. Dazwischen gab es immer wieder Blicke in die Rheinebene und auf die gegenüberliegende Talseite nach Altenbach. Alle Wanderer waren begeistert. Um 12.00 Uhr erreichte die kleine Gruppe „Heidis Imbiss“ am Waldschwimmbad, zur reservierten Mittagsrast. Nach einem guten, deftigen Essen wurde kurz beraten, ob der Heimweg per Bus und Bahn oder zu Fuß nach Leutershausen zurückgelegt wird. Da es ein sonniger Tag war und alle sich noch fit fühlten, wurde der restliche Weg zu Fuß nach Schriesheim und dann über die Obere Bergstraße nach Leutershausen gewandert.

Herzlichen Dank an Walter Pfefferle für diesen schönen Wandertag.


Samstag, 18. Oktober 2020

An diesem sonnigen Herbsttag wanderten wir von Heidelberg-Neuenheim über den Philosophenweg zum Heiligenberg und Weißen Stein nach Wilhelmsfeld.

 


Der Philosophenweg beginnt steil. Oben angekommen, genossen wir den berühmten Blick auf die Altstadt und das Schloss, welche noch im Morgendunst lagen. Eine kleine Parkanlage am Weg erfreute uns mit ihren blühenden Blumen.

Wir verließen den Philosophenweg und wanderten weiter bergauf in Richtung Heiligenberg. Auf dem Weg dahin kamen wir am Bismarckturm vorbei, einem Denkmal für unseren ersten Reichskanzler. Darauf folgten das Heidenloch und die Mauerreste des Stephansklosters. Hier steht auch der Heiligenbergturm, der begehbar ist und eine schöne Aussicht auf Heidelberg bieten soll, aber der Dunst lag immer noch über auf der Altstadt.


Das nächste Highlight war die Thingstätte, eine Freilichtbühne, erbaut 1934/35. Circa 120 Stufen führen hinauf zum oberen Ende der Anlage, und nach einigen Metern hatten wir die Gipfelkuppe des Heiligenberges mit der Ruine des Klosters St. Michael erreicht, erbaut im Jahr 1023 zu Ehren des Erzengels. Danach ging es am Keltenringwall entlang bergab zum Rastplatz Zollstock. Eine kurze Pause, bevor weitergewandert wurde zur Mittagsrast im Gasthaus "Weißer Stein" auf einer Höhe von 548 Metern. Der Rückweg zur Bushaltestelle in Wilhelmsfeld verlief leicht abwärts und war auch bald erreicht.

Vielen Dank an die Wanderführerin Helga Schröder.


19.09.2020 – Wallfahrtswanderweg Lichtenklinger Hof

Eine sehr schöne Wanderung durch stillen Laub- und Nadelwald, an Bachläufen entlang, auf naturbelassenen Pfaden. Startpunkt war die Bushaltestelle "Buddhas Weg" in Siedelsbrunn. Der Wanderweg mit der Markierung S6 gleich in der Nähe der Bushaltestelle führte hinauf durch den dunklen Tannenwald auf eine Höhe von 593 m, dem Hardtberg. Weiter ging es durch den Wald an der Waldgaststätte Stiefelhütte vorbei, leicht abwärts zur Steinernen Bank mit Aussicht in das Eiterbachtal. Allerdings verdeckten hochgewachsene Bäume die Sicht.

Kurz danach folgte ein kleiner Abstieg zum Lichtenklinger Hof. Eine von Bäumen umsäumte Wiese, eine plätschernde Quelle und die Mauerreste der Kapelle, überwuchert von Efeu. Ein sehr idyllischer und stiller Ort. Schon die Kelten löschten an dieser Quelle ihren Durst. Im 13. Jahrhundert mit dem Bau der Kapelle wurde dieser Ort zu einer Pilgerstätte bis zur Reformation.

Nach kurzer Rast ging es über eine Wiese zum Wanderparkplatz Lichtenklingen. Ein Höhepunkt der Tour war der Weg entlang der Bachauen des Eiterbaches in Richtung Siedelsbrunn. Am Ende des Tales nach Verlassen des S6-Wanderwegs ging es durch das Krötenbrunnental bergauf zum Gasthaus Morgenstern. Vielen Dank an die Wanderführerin Helga Schröder.


Rückblick auf die Wanderung Birkenau über Kallstadt und Rohrbach nach Reisen am 12.09.

Die Wanderung war sehr abwechslungsreich mit einigen steilen Anstiegen. Gleich in Birkenau ging es aufwärts, bis wir einen Blick auf den Ort hatten und uns der Weg weiter in den Wald führte nach Kallstadt. Das kleine Dorf besteht aus ein paar Häusern, die an der Straße entlang zwischen Birkenau und Löhrbach liegen. Wir überquerten die Straße hinauf zum Franzosenkreuz. Hier soll nach Überlieferung ein französischer Offizier liegen, der im Juni 15/16. Jahrhundert von Bauern erschlagen wurde, weil er ein Kornfeld plünderte.

Nach einer kurzen Wegstrecke aufwärts erreichten wir ein baumfreies Weidegelände, das die Sicht aufs Weschnitztal mit den Ortschaften Birkenau, Reisen und Ober-Liebersbach frei gab. Weiter gings bergauf am Bisongehege vorbei. Einige Bisons lagen kaum sichtbar im Schatten unter den Bäumen versteckt. Mit einer Wiesenüberquerung und der Fernsicht in die Rheinebene auf Mannheim kamen wir unserer Mittagsrast im Lindenhof immer näher. Ab jetzt lagen alle Steigungen hinter uns. Nach der Einkehr ging es auf dem panoramareichen Höhenweg zwischen Mumbach und Hornbach nach Reisen zum Bahnhof. Der Rückweg und der sonnige Tag erlaubte uns nochmals Blicke auf die Hänge von Vöckelsbach und ins Weschnitztal bis hin zur Wachenburg.


Wanderung am 15.08.2020

Da das Sommerfest am 16.08. abgesagt wurde, hatte Helga eine Wanderung zum Kohlhof mit Einkehr vorgeschlagen. Dreizehn Mitglieder wanderten nach Schriesheim, um von dort mit dem Bus zur Kipp zu fahren, einer Haltestelle kurz vor dem Kohlhof. Nach ca. 30 Minuten war das Ziel erreicht. Die Tische waren reserviert und unter großen Sonnenschirmen konnte man gut im Freien sitzen. Nach dem Essen gingen vier Teilnehmer zur Bushaltestelle zurück. Die restliche Gruppe wanderte nach Leutershausen Richtung Eichelberg, wo sich zwischen Baumstämmen versteckt ein winziger Picknickplatz befand. Den hatten bestimmt Waldfeen gedeckt. Weiter über die Ursenbacher Höhe und auf dem Leichtweg zur Saatschule. Dort empfing Traudel Bressler die Wandergruppe mit Kaffee und Pflaumenkuchen mit Sahne. Kaffee und Kuchen schmeckten sehr lecker an diesem heißen Sommernachmittag. Leider fanden die Wespen das auch und so ging es rasch weiter. Nach drei Stunden war Leutershausen erreicht. Ein schöner Wandertag mit vielen Eindrücken war zu Ende. Vielen Dank an Traudel für diese gelungene Überraschung!


Nachbericht zur ersten Tageswanderung am 11.07.2020

 

Endlich! An unserer ersten Tageswanderung nach langer, Corona-bedingter Pause, führte die Wanderführerin Helga Schröder die Wandergruppe von Mörlenbach auf die Juhöhe und zurück. Eine abwechslungs- und aussichtsreiche Wanderung. Auf der einen Seite den Blick zur Wachenburg und auf der anderen Seite die Sicht auf den Trommrücken ins Weschnitztal mit Rimbach und Fürth. Sogar Lindenfels und die Burg Reichenberg von Reichelsheim waren im Hintergrund zu sehen. Dazwischen Pferdekoppeln, Wiesen und Waldstücke, vorbei an einem kleinen Waldteich und Kleinbreitenbach. Auf der Juhöhe angekommen, ging es zur Einkehr ins Restaurant Fuhr. Frisch gestärkt und zufrieden machten wir uns auf den Rückweg. Dieser führte uns durch Kreiswald an einem idyllischen Teich vorbei in Richtung Groß-Breitenbach nach Mörlenbach. Ein sehr, sehr schöner Wandertag. Danke an die Wanderführerin für diese Tour.


Spontane Wanderung am 13. Juni: aufgrund der Lockerungen bei den Corona-Verordnungen trafen sich sechs OWK-Mitglieder zu einer von Gisela Beer geführten Tour nach Ursenbach – mit Rast bei der Schriesheimer Hütte; der erforderliche Sicherheitsabstand wurde jederzeit eingehalten ...


14. März: Als Ersatz für die wegen der Coronakrise abgesagte Fahrt in den Kraichgau am trafen sich fünf Wanderer am Landwehrhagener Platz und gingen den Leichtweg entlang bis zur Ursenbacher Höhe. Weiter ging es Richtung Eichelberg, kurz davor kam der Abzweig nach Oberflockenbach.

Während es draußen in Strömen regnete, stärkten sich die Wanderer im Gasthaus "Zur Rose", wo die allgegenwärtigen Reklameschilder für "Corona-Extra-Bier" jederzeit an die besondere aktuelle Situation erinnerten ...

Nach längerer Wartezeit schien der Regen nicht aufhören zu wollen, so dass drei Teilnehmer entschieden, sich mit dem Auto abholen zu lassen.

Der verbleibende Rest wanderte über den Hindenburgweg bei wunderschöner Vorfrühlingsstimmung zurück – übrigens, ohne auch nur im Geringsten nass zu werden ....


Glühweinwanderung am 6. Januar

Herzlichen Dank an unsere Wanderführerin Helga Schröder und an die Helfer*innen, die unterdessen in der Alten Villa Glühwein zubereitet und die Tische mit Laugen- und süßem Gebäck und frühlingshaften Blumensträußen dekoriert haben!