Rhein-Neckar-Zeitung (Weinheimer Rundschau) vom Donnerstag, 15. August 2019
Rhein-Neckar-Zeitung (Weinheimer Rundschau) vom Donnerstag, 15. August 2019

3. August: Rund ums Gersprenztal

Die Rundwanderung Gersprenztal  mit Start in Reichelsheim begann mit Regen und endete mit Sonnenschein. Zu viert wanderten wir auf dem Panoramaweg in Richtung Fränkisch Crumbach, vorbei an grünen Mais- und abgeernteten Kornfeldern. Leider gaben tiefhängende Wolken den Blick auf Hügel und Höhen nicht frei. Vor Fränkisch Crumbach bogen wir ab, hinunter ins Tal, und überquerten die Gersprenz zum langen Anstieg auf dem gegenüberliegenden Hang. An der Totenkirche mit Friedhof und einer riesigen Linde (mit zwei Metern Stammdurchmesser!) machten wir kurz Rast.

Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen und wir gelangten an einer Naturwiese vorbei mit vielen verblühten Disteln nach Vierstöck (früher ein Gasthaus). Jetzt hatten wir die Höhe erreicht und weiter ging es bergab durch den Wald nach Beerfurth; ab und zu blinzelte die Sonne durch die Bäume. An der Waldgrenze angekommen, überraschte uns der Ausblick auf das Gersprenztal mit Beerfurth und das auf der anderen Seite des Tales gelegene Schloss Reichenberg, unserem Start- und Zielpunkt. Nochmals mussten wir ein kurzes Stück steil bergab in den Ort und überquerten abermals die Gersprenz zum Schlussanstieg auf das Schloss.Von der Höhe aus konnten wir den zurückgelegten Wanderweg verfolgen. Wir erreichten das Schloss, gingen in die dortige Kapelle und genossen die Aussicht auf Reichelsheim. Das Schloss hatten wir bei der ganzen Rundwanderung immer im Blickfeld. Diese abwechslungsreiche Tour bot wieder einmal zahlreiche schöne Ausblicke; der Regen in den Vormittagsstunden war für uns eher eine willkommene Erfrischung nach den vergangenen heißen Tagen.


20. Juli: Von Heppenheim nach Fürth

Ankunft in Heppenheim um 9 Uhr. Zu fünft mit einem Gast aus Reichelsheim ging es durch die Fußgängerzone zum Marktplatz, weiter über die Freilichtbühne in den Wald.

Der Anstieg zur Jägersrast über Kirschhausen erfolgte zum größten Teil im Wald, das war bei der Wärme auch gut so. Eine kurze Pause an der Jägersrast, dann wanderten wir weiter abwärts einen Feldweg durch Wiesen nach Mittershausen. Einer kleiner netter Ort, wir kamen an einem Zwergenhaus und an einem schön dekorierten Hof, früher Gasthaus heute geschlossen, vorbei. Jetzt begann ein wunderschöner Panoramaweg mit Wiesen, Feldern und bewaldeten Höhen, welcher uns nach Linnenbach führte. Am Ende des Ortes noch ein leichter Anstieg auf einen Höhenweg; den Krehberg im Rücken und mit Blick auf Lindenfels und Fürth kamen wir unserem Ziel, dem Gasthaus Schleenhof, immer näher. An einem Feld mit einem Streifen blühender Blumen und zwei kleinen Teichen entlang erreichten wir endlich das Gasthaus. Der Durst war groß, das Essen gut. Ausgeruht machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof Fürth. Danke an die Wanderführer Frau Helga Schröder und Herrn Klaus Bressler.


13. Juli: Schön war's

 

Unser Ausflug an den Rhein mit Wanderung am 13.07.2019

Der Bus fuhr um 7.45 Uhr mit 41 Personen pünktlich in Leutershausen ab. Ein perfekter Tag für alle Teilnehmer, keine Hitze und kein Regen. Das erste Ziel war Kaub. Hier stiegen die Nichtwanderer aus, zur Weiterfahrt auf dem Schiff. Den Rest, sieben Wanderer, brachte der Bus nach Braubach zum Einstieg auf den Rheinsteig. Erst ging es durch den Ort, dann auch gleich aufwärts, teilweise mit Stufen, durch Weinberge und Schieferterrassen. Ein schmaler Pfad schlängelte sich am Hang entlang zu einem Aussichtspunkt, der Kerkertser Platte. Bei einer Trinkpause genossen wir den Blick auf die Marksburg, den Ort Braubach und den Rhein. Der Steig führte weiter durch Wald und Wiesen, abwärts in ein kleines Bachtal. Auf der anderen Seite des Tales ging es dann wieder steil hoch. Ein kurzes Stück des Weges kletterten und kraxelten wir über Felsbrocken. Zum Glück gab es ein Halteseil. Oben angelangt, ging es entspannt auf einer Fahrstraße und auf einem Forstweg nach Einmuth am Schlierbach entlang, vorbei an blühenden Bauerngärten. Wir erreichten die Lahnsteiner Höhe mit einem Kurpark, Klinik und Hotel. Für diesen Tag war das der letzte Anstieg. Nach einer viel zu kurzen Rast im Gasthaus wanderten wir weiter, immer abwärts durch den Wald am Hang entlang mit freiem Blick auf das schöne Lahntal mit dem Ort Friedrichssegen. Ein steiler Serpentinenweg führte uns nach Friedland, einen Vorort von Oberlahnstein, an die Lahn. Wir überquerten den Fluss und gingen am idyllischen Lahnufer entlang, vorbei an einem kleinen Yachthafen – immer mit Blick auf die Burg Lahneck – zu unserem Ziel, dem historischen Wirtshaus an der Lahn in Niederlahnstein. Das Wirtshaus hatte jedoch leider nicht geöffnet. Also ging es am Rheinufer weiter Richtung Bahnhof von Niederlahnstein. Dort wartete der Bus auf uns und wir konnten auf der anderen Seite des Rheins das Schloss Stolzenfeld bewundern. Unterwegs fanden wir doch noch eine Einkehrmöglichkeit im Restaurant Rheinterrassen.

Es war eine abwechslungsreiche und schöne Tour. Alle Wanderer waren begeistert.

Vielen Dank an Helga Schröder für die Organisation dieses Ausflugs an den Rhein.

Schifffahrt Kaub – Braubach und Besuch in Braubach

Superpünktlich erreichten wir Kaub, wo die Nichtwanderer den Bus verließen. Wir waren so rechtzeitig, dass Zeit blieb, entweder am Rheinufer zu verweilen oder sich in dem Städtchen ein wenig umzusehen. Der Himmel war bedeckt, aber von den Temperaturen recht mild. Pünktlich legte das Fahrgastschiff „Stolzenfels“ der Kölner-Düsseldorfer Gesellschaft in Kaub an und wir bestiegen den elegant ausgestatteten Dampfer. Die Befürchtungen, das Schiff sei wohl zu voll, bestätigte sich nicht. Es gab genug Sitzplätze im Außen- als auch im Innenbereich. Einige Optimisten setzten sich auf Deck, mussten dann aber einsehen, dass es im Innenraum bedeutend angenehmer war. Vorbei an der Loreley, dem Kloster Kamp und Boppard ging die entspannte Fahrt nach Braubach. Hier stiegen wir um 12.30 Uhr aus und machten uns auf die Erkundungstour. Leider war diese durch die Großbaustelle in der Altstadt etwas erschwert, aber dennoch konnten wir alle den Charme dieses Fachwerkstädtchens erleben.

In einer Urkunde des Jahres 691 wurde das damalige Dorf „Brubach“ erstmals erwähnt. Es gehörte bis 886 zum Einzugsgebiet des Erzstiftes Trier und gelangte im 12. Jahrhundert in den Besitz der Herren von Eppstein. 1276 erlangte das Dorf die Stadtrechte. Die Verleihungsurkunde ist im Original erhalten. Seit 1301 wurde Silber, Blei, Zink und Eisenerz abgebaut. Die letzte Grube wurde 1964 geschlossen.

Einige Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, auf dem Rheinsteig, die über Brauchbach gelegene Marksburg zu erklimmen, die einzige nicht zerstörte Burg am Rhein. Sie genossen die Aussicht auf den Rhein und seine Landschaft, zumal das Wetter sich freundlich gestaltete und sogar die Sonne zum Durchbruch kam. Bei anderen Teilnehmern machte sich der Hunger bemerkbar und sie fanden ein gemütliches Lokal in der Altstadt. Anschließend besuchten einige den Welterbe-Bauerngarten beim Gasthaus „Zum Schwanen“ mit Zier- und Nutzpflanzen oder suchten die Rheinanlagen mit dem Rosengarten auf, wo auch u.a. die Welterbe-Rose „Zauber der Loreley“ wächst. Viel zu schnell verging die Zeit, so dass man nach einer Kaffeepause zum Bus eilen musste, der um 15.30 Uhr Braubach verließ in Richtung Niederlahnstein. Hier wurden die Wanderer aufgenommen und nach einer staufreien und angenehmen Rückfahrt wurde gegen 18.00 Uhr wieder Leutershausen erreicht. Auf der Heimfahrt bedankte sich die Vorsitzende bei der Organisatorin dieses Tagesausfluges. Auch dem Busfahrer wurde für die gute Fahrweise gedankt.


22. Juni: Etappenwanderung auf dem Nibelungensteig

Mit Bahn und Bus erreichten wir Reichenbach, den Startpunkt unserer Wanderung. Bei optimalem Wetter ging es gleich steil bergauf, erst durch ein Wohngebiet und weiter auf einem Forstweg zum sagenumwobenen Felsen Hohenstein. Der Fels beeindruckte uns sehr in seiner Struktur.
Danach führte ein zauberhafter mit Birken gesäumter Wiesenweg zum wunderschön gelegenen Hofgut Hohenstein mit schönem Blick auf Reichenbach.

Weiter ging es auf einem Forstweg, der zum schmalen Pfad wurde und sich abenteuerlich und eng durch den lichten Buchenwald schlängelte. Aus dem Wald heraus und über Felder und Wiesen erreichten wir den Ort Knoden.
In Knoden dann ging es hinunter nach Schannenbach, wo uns ein schöner Rastplatz für eine Pause einlud. Der Steig führte uns ein Stück die Hauptstraße entlang an der Pension Sonnentau vorbei, ein steiles Wiesenstück hinauf zum Wald.

Nach ca. 600 m erreichten wir die Mathildenruhe, eine Schutzhütte mit Blick ins Schlierbacher Tal. Anschließend kamen wir zum Krehberg; mit einer Sendeanlage und einer Höhe von 575 m ist er einer der höchsten Berge im Odenwald. Weiter ging es bergab nach Schlierbach, teilweise über Forstwege oder schmale Naturpfade, an bizarren Felsformationen vorbei. Ab und zu gab der Wald einen Blick frei auf Lindenfels.

In Schlierbach, einem Ort mit schön restaurierten Fachwerkhäusern und mit einem Friedhof, auf dem man als Besonderheit Grabsteine in Form von sogenannten Stickelbrettern vorfindet, verließen wir den Nibelungensteig und wanderten auf dem Gerichtspfad Richtung Fürth. Es ging durch Wiesen am Bach entlang nach Ellenbach, durch den Ort weiter an Sumpfwiesen entlang zur Einkehr in den Schleenhof.
Danach hatten wir nur noch ca. 10 Minuten bis zur Bahn nach Fürth.
Es war eine schöne und abwechslungsreiche Wanderung, Dank an die Teilnehmer!

Gisela Beer, Wanderführerin


25. Mai: Von Oberflockenbach nach Heiligkreuzsteinach
Dank an Gerda und Lothar Zahnleiter für diese schöne Wanderung!


11. Mai: Waldmichelbach

Die geplante 2-Tourenwanderung am 11. Mai wurde zu einer Tour zusammengelegt und zwar zur kleineren, von Affolterbach nach Waldmichelbach.

Vermutlich war die Wetterprognose schuld an der geringen Beteiligung.

Affolterbach empfing uns mit einem böigen frischen Wind, aber auch mit Sonnenschein.

Eine kurze Strecke ging es durch den Ort, dann wanderten wir den Hang hinauf durch Wiesen und Felder. Am Feldrain blühten wilde Stiefmütterchen und Akeleien. Am Himmel über uns nutzten fünf Milane den Wind für ihre Flugschauen.

Durch eine Mischung aus Sonnenschein und dunken Wolken lag das Ulfenbachtal in einen besonderen Licht, was sehr reizvoll war.

Es ging immer weiter durch offenes Gelände am Hang entlang auf Feldwegen mal leicht bergan, mal bergab. Wir durchquerten einen Milchbauernhof und kamen zum Weiler Hartenrod.

An einer leider verfallenen Dorfschenke vorbei ging es in Richtung Gadern und auf einer Höhe von 425 m bogen wir ab nach Waldmichelbach. Durch ein kurzes Waldstück ging es wieder ins Freie, mit stimmungsvollen Ausblicken, bei Sonnenschein mit Wolken, auf Aschbach, Waldmichelbach und die Windräder von Siedelsbrunn. Ein kleiner Umweg führte uns durch eine Wiese zurück zum geplanten Weg.

Bis hierher kamen wir noch ohne großen Regen durch, aber so kurz vor unserm Ziel erreichte uns noch ein heftiger Schauer. Nass und klamm ging es zur Einkehr in den Gasthof, aber nach einer Stunde war unsere Kleidung wieder trocken.

Der Regen ist aber auch ein Segen, Wald und Wiesen sind saftig grün und es macht Spaß zu wandern.

Vielen Dank an die Wanderführerin Helga Schröder.


1.-Mai-Wanderung zur Ruine Hirschburg

mit anschließender Einkehr beim Waldfest von DRK und Feuerwehr Hirschberg am Kehrrang


Kleiner-Odenwald/Kraichgau-Tour am 27. April 2019

 Unsere sogenannte Kleiner-Odenwald/Kraichgau-Tour begann in Neckarsteinach am S-Bahnhof.

Sechs Teilnehmer trotzten der schlechten Wettervorhersage und machten sich auf die Wanderschaft.

Über die Schleuse gelangten wir auf die gegenüberliegende Neckarseite mit Blick auf zwei der vier Burgen.

Auf einem schmalen, leicht ansteigenden Pfad ging es am Neckarhang entlang in Richtung Mückenloch, vorbei an Streuobstwiesen mit wunderschön blühenden Apfelbäumen und einem Tiergehege mit Pferd und Fohlen, einem Pony und Ziegen, das war ganz idyllisch.

Nach einem kurzen Anstieg verließen wir die Feldflur und näherten uns dem Waldrand mit Ausblick auf den Königstuhl und Mückenloch mit den Odenwaldhöhen im Hintergrund.

Durch den hellgrün belaubten Wald erreichten wir den Steinernen Tisch, der sich an einer großen Wegkreuzung bei einer Steinhütte befindet. Dieser Tisch wurde1851 errichtet als Denkmal und Ruhestätte für Wanderer. Hier wurde nur kurz gerastet, es war doch ziemlich kühl. Bisher hatten wir keinen Regenschirm benötigt, aber jetzt begann es hin und wieder leicht zu regnen.

Aus dem Wald ging es wieder hinunter ins offene Gelände, und auf einer kleinen Teerstraße mit blühenden Apfelbäumen am Wegesrand kamen wir nach Waldwimmersbach. Durch den Ort und die Ortswiesen wanderten wir anschließend auf dem Lobbachweg, einem Fußweg entlang des Bachlaufs, bis zu unserem Ziel Lobenfeld. Etwas früher als gedacht erreichten wir die Bushaltestelle zur Heimfahrt.

Es war eine schöne Wanderung trotz Regen.

Danke an die Wanderführer Helga Schröder und Winfried Schlusser!


Vor-Osterwanderung am 7. April 2019

Acht Wanderer machten sich auf den Weg zu der ca. 20 km langen Wanderung bei Sonnenschein und blauem Himmel. Start war am Hans-Thoma-Platz in Handschuhsheim.

An der Tiefburg vorbei ging es ständig steigend die malerische Mühltalstraße entlang bis zum Turnerbrunnen. Von hier durch das wildromantische Mühlbachtal mit einigen Brunnen am Wegesrand. In diesem Tal klapperten einst bis Ende 1800 noch sieben Mühlen. Heute ist es ein Naherholungsgebiet zum Entspannen und Genießen. In einer Hütte am Talende gab es eine kurze Rast, bevor es nochmals etwas steil bergauf ging bis zum höchsten Punkt für heute (ca. 460 m) zu den »Sieben Wegen«. Von hier gehen 7 Wege ab in alle Richtun­gen, auch zum Weißen Stein. Wir nahmen einen davon und wanderten jetzt weiter am Hohen Nistler vorbei in Richtung Dossenheim. Der Weg verlief teilweise auf dem Burgensteig, auf abwechslungs­reichen und kurvenreichen Wegen der Schauenburg entgegen, unserem Ziel zur Mittagsrast. Die Sicht ins Tal von der Burg zeigte sich nicht von ihrer besten Seite, man sah im Dunst eine Menge mit Plastikfolie bedeckte Felder.

Über Burgensteig, Blütenweg und Strahlenburg ging es dann hinab nach Schriesheim zu einem Erfrischungstrunk im Café am Markt. Nun dauerte es nur noch etwa 45 Minuten bis zur Alten Villa. Die Blütenpracht unterwegs nach Leutershausen war nochmals ein Highlight. Wir erreichten um 15 Uhr die Villa zu Kaffee und Kuchen. Die Tische waren wunderschön österlich dekoriert und einige Nichtwanderer waren auch bereits da. Vielen Dank an unsere Wanderführerin Frau Helga Schröder!

Parallel zur großen Wanderung wurde noch eine zweistündige Tour angeboten, die Walter Kühnle führte. Start war am Neuen Rathaus. Mit neun Wan­derern ging es am Marbacher Hof vorbei, durch die Zimmermanshohl zur Jägersruh mit dem schönen Ausblick in die Ebene. Weiter den Margarethenruh­weg zum OWK-Pavillon und zum Kehrrang. Zurück ging es dann über den Zinkenbergweg und den Burgunderweg in die Alte Villa. Danke an den Wanderführer.


Zweite Etappe der Blütenweg-Wanderung am 30. März 2019

Die Blütenwegwanderung des OWK Leutershausen am 30. März war sehr facettenreich. 15 Wanderer starteten in Hemsbach am Mühlweg bei herrlichem Sonnenschein. Es ging gleich bergauf zum Einstieg des Blütenweges. Der Abschnitt nördlich von Wein-heim war besonders schön mit ständig wechselndem Gelände, mit Weinhängen, kleinen Streuobstwiesen und Gärten, einem urwaldartigen Waldabschnitt und kleinen Schluchten. Dazwischen boten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Bergstraßenorte; die Fernsicht auf Vogesen und Pfälzer Berge verschwand jedoch leider im Dunst.  Ebenso abwechslungsreich gestaltete sich der Weg, von schmalen Pfaden bis zu asphaltierten Strecken. Es ging stetig bergauf und bergab mit einigen ebenen Abschnitten. Der letzte Anstieg war in Weinheim über den alten Friedhof St. Peter hinauf zur Burgruine Windeck, dabei waren 151 Stufen zu überwinden. Von der Burg aus ging es dann bergab in die Stadt ins "Woinemer Brauhaus" zu einem kühlen Bier und einer Mahlzeit. Alle Teilnehmer waren begeistert. Im nächsten Jahr folgt die dritte Etappe des Blütenwegs von Hemsbach nach Heppenheim.


Winterfeier am 20. Januar 2019 im Gasthaus "Zum Löwen"

Nach der Begrüßung der 1. Vorsitzenden Gisela Beer eröffnete die Gitarrenräuber Bänd von der Musikschule Schriesheim unter der Leitung von Herrn Schotsch unsere Winter- feier. Die  jungen Künstler begeisterten die anwesenden Wanderfreunde mit Stücken aus den 60er Jahren und durften sich über großen Applaus freuen. Nach einem von Ingrid Pfliegensdörfer vorgetragenen Gedicht über den "Doktor Wald", geschrieben vom Förster Helmut Dagenbach, stimmten die Mitglieder und Gäste das Lied  "Auf, du junger Wanders-mann" an - begleitet von der Gitarrenräuber Bänd -, bevor sie ein weiteres Mal ihr Unwesen trieb und danach mit ihrer "Beute" von dannen ziehen konnte. Für viel  Gelächter sorgte der Sketch "im Reisebüro", den Evi Pfefferle und Susanne Kehl mit viel Humor und Witz spielten. Eine anspruchsvolle, schwäbische! Rentnerin (Evi Pfefferle) ließ sich im Reisebüro über einen preiswerten und mit allem Komfort ausgestatteten Urlaub beraten. Zahllose Reiseziele wurden vorgeschlagen, jedoch konnte die Reisefachfrau (Susanne Kehl)  die Kundin nicht zufrieden-stellen. Das Ende vom Lied war, dass die Rentnerin das Reisebüro verließ und sich bei der Krankenkasse eine Kur verschreiben lassen wollte. Mit dem Lied "Wohlauf in Gottes schöne Welt" endete ein kurzweiliger Nachmittag.