RHEIN-NECKAR-ZEITUNG Mo., 16. Mai 2022
RHEIN-NECKAR-ZEITUNG Mo., 16. Mai 2022

Wanderung zur Alten Linde am 7. Mai

Die Wanderung mit unserem Revierförster Walter Pfefferle am 7. Mai zu einem Naturdenkmal im Hirschberger Wald,

der alten Winterlinde, fand großes Interesse.  
Vom Treffpunkt ging es hoch zum Kehrrang und weiter auf dem Leichtweg zum Buchenweg. Unterwegs bekamen wir Erklärungen zu den Bäumen und welche Arten sich für Trockenheit und Hitze eignen. Auch an einigen Neuanpflanzungen ging es vorbei. Die jungen
Bäumchen sind gut angewachsen. Vom Buchenweg nahmen wir eine Abkürzung zum Pavillonweg. 
Ein umgefallener Baum versperrte am Anfang den Pfad. Mit Hilfe von Händen und Stöcken konnten alle das Hindernis überwinden. Stetig ging es bergauf zum Pavillonweg, dann weiter an blühenden Ginstersträuchern vorbei bis zum nächsten Pfad, der rechts abbog. Wieder bergan  zur Linde, die vom Weg aus kaum sichtbar im Dickicht steht. 220 Jahre alt, ca. 33 m hoch. Ein Stamm mit einer imposanten Krone. Nach ausgiebiger Betrachtung und Umarmung führte uns der Weg weiter um den Kanzelberg herum zur Saatschule. Ein Weg, der sehr gerne gegangen wird, er ist schmal und naturbelassen, im Gegensatz zu den breiten Forstwegen.
An der Saatschule wurde beschlossen, die Wanderung zu verkürzen, es hatte alles länger gedauert als gedacht und im Gasthaus "Zur Bergstraße" war für uns ein Tisch reserviert.
So machten wir uns auf den Rückweg zum Kehrrang. Am Pavillon auf dem Leichtweg blühten die Pechnelken.
Die Wanderung zur Hohen Waid mit der Absturzstelle des Starfighters wird im Herbst nachgeholt.

Dank an unseren Wanderführer Walter Pfefferle.


Vorosterwanderung am 9. April

 

 

Unsere diesjährige Vorosterwanderung war geplant mit einer ausgiebigen und landschaftlich abwechslungsreichen Strecke über Großsachsen, Belzbuckel, Hindenburgweg nach Heiligkreuz, weiter nach Rippenweier, Ursenbacher Höhe und im weiteren Verlauf unterhalb des Eichelbergs zum Kohlhof.

Aber der April machte uns einen Strich durch die Rechnung. In der Nacht zuvor gab es ergiebige Schneefälle.

Lediglich vier Unerschrockene wagten sich auf die kürzere Alternative entlang des Leichtwegs in Richtung Ursenbacher Höhe. 20 bis 30 cm Schnee und Matsch machten das Vorwärtskommen beschwerlich. Ab und zu mussten wir über umgefallene Bäume steigen oder darunter hindurchkriechen. Nach ca. zweieinhalb Stunden kamen wir auf der Ursenbacher Höhe an. Wir brauchten länger als gedacht. Hier wartete Petra schon eine Weile auf uns, um gemeinsam mit uns weiterzulaufen zum Naturfreundehaus Kohlhof.

Der Schnee taute zunehmend, der Matsch wurde schlimmer, von oben tropfte es von den Bäumen und zeitweilig zogen drohende Wolken auf ...

So entschieden wir uns, die Wanderung abzubrechen und fuhren in Petras Auto zum Kohlhof zur angemeldeten Mittagsrast. Sehr gutes Essen und freundliche Bedienung ließen uns die Strapazen schnell vergessen.

 

So kamen wir in diesem Winter doch noch zu einer – wenn auch unfreiwilligen – Schneewanderung ...

Wir werden die ursprünglich geplante Strecke zu einem anderen Zeitpunkt bei hoffentlich freundlicherem Wetter nachholen.